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Osternachtsfeier - 26. März 2016

Gott schenkt Hoffnung und Liebe

- Auferstehungsfeier mit Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke -


Die Auferstehungsfeier mit Generalvikar Prof. Gerhard Stanke in der Propstei Blankenau ist mittlerweile schon Tradition geworden. Die katholische Kirche feiert jährlich weltweit zwei große Nächte: Weihnachten, die Nacht an der Christus geboren wurde und die Osternacht, in der Christus den Sieg über den Tod errungen hat.

Auf dem Propsteiplatz lodert das Osterfeuer. Das Feuer spendet Licht und Wärme und bildet die Grundlage für unser Leben. Dieses Symbol steht für Jesus Christus, der durch seinen Tod am Kreuz Licht und Wärme in die Welt gebracht hat.

Die Segnung des Feuers erfolgt mit den Worten: „Allmächtiger, ewiger Gott, du hast durch Christus allen, die an dich glauben, das Licht deiner Herrlichkeit geschenkt. Segne dieses neue Feuer, das die Nacht erhellt, und entflamme in uns die Sehnsucht nach dir, dem unvergänglichen Licht, damit wir mit reinem Herzen zum ewigen Osterfest gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.“

Anschließend werden fünf Wachsnägel als Symbol für die fünf Wunden in die Kerze gedrückt. Dabei werden die Worte gesprochen:

„Christus, gestern und heute, Anfang und Ende, Alpha und Omega.
Sein ist die Zeit und die Ewigkeit.
Sein ist die Macht und die Herrlichkeit, in alle Ewigkeit. Amen.“

Das Alpha ist der erste, das Omega der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets. So wie die beiden Buchstaben Alpha und Omega das Alphabet einrahmen, so umfasst Jesus Christus das Leben der Welt. Mit seiner Liebe begleitet er das Leben jedes einzelnen Menschen vom Anfang bis zum Ende. In der Offenbarung des Johannes steht: „Ich bin das Alpha und das Omega, spricht Gott, der Herr, der ist und der war und der kommt, der Herrscher über die ganze Schöpfung. (Offenbarung 1,8)

Nach dem Segensgebet wird die Osterkerze am Feuer entzündet und in einer feierlichen Prozession unter dreimaligem Ruf von „Lumen Christi“ (Licht Christi) in die noch dunkle Kirche getragen. Die Gemeinde antwortet dabei mit: „Deo gratias“ (Gott sei ewig Dank). Anschließend entzünden auch Gemeindemitglieder ihre Kerzen an der Osterkerze und reichen ihr Licht an andere weiter, so dass die Kirche nach und nach erhellt wird.

In seiner Osterpredigt nimmt Stanke zunächst Bezug auf die Terroranschläge in Paris im Januar und November 2015, die Terroranschläge in Brüssel im März 2016, den Krieg in Syrien und Irak und die damit verbundene Not der Flüchtlinge. Warum lässt Gott Not und Gewalt zu? Warum lässt er das Unheil zu? Selbst Jesus ruft am Kreuz: Mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen?

 

Stanke stellt die Theodizeefrage „Warum lässt Gott Leid zu?“ in den Raum, verzichtet aber auf eine Antwort, wohl wissend, dass eine Antwort sich nicht mit wenigen Sätzen formulieren lässt.

 

Am Kreuz zeigt sich, dass die Liebe stärker ist als Hass und Gewalt. Der Tod ist ein Durchgang zum Leben, Gott wird uns Leben in Fülle schenken, darauf können wir vertrauen.

 

Zum Abschluss seiner Osterpredigt richtet er an die Gläubigen den Wunsch, sie mögen sich anstecken lassen von der Liebe Gottes, wie er sie den Menschen geschenkt hat. Wenn wir diesen Wunsch als Leitmaxime für unser tägliches Handeln nehmen, dann wird unsere Welt menschlicher im täglichen Miteinander, dies gilt insbesondere auch im Umgang mit den Flüchtlingen, die unter uns leben.

 

Am Ende der Osternachtsfeier wünschte Generalvikar Prof. Stanke allen Gläubigen ein gesegnetes Osterfest und empfahl ihnen, die Erlösung durch Jesus Christus zum Anlass zunehmen, ausgiebig zu feiern.


Osterfeuer auf dem Propsteiplatz 
Osterfeuer auf dem Propsteiplatz
Osterkerze wird angezündet 
Osterkerze wird angezündet
Einzug in die Kirche 
Einzug in die Kirche
Osterkerze 2016 
Osterkerze 2016