Ringvorlesung "Menschenrechte und Medizin"

Die neue Ringvorlesung beschäftigt sich mit Grundfragen der Medizinethik und verknüpft diese mit der Frage nach den Menschenrechten. Unter dem Titel "Menschenrechte und Medizin" haben wir für Sie neun Veranstaltungen konzipiert, für die wir Experten aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik gewinnen konnten. Dabei stehen neben medizinethischen Grundfragen auch aktuelle Fragestellungen im Fokus: So dürfen wir uns nicht nur intensiv mit der Thematik der internationalen Nothilfe durch die „Ärzte ohne Grenzen“ auseinandersetzen, sondern auch die drängenden Fragen der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen in den Blick nehmen. Die jeweiligen Expertinnen und Experten stehen nach ihren Vorträgen für ihre Fragen und Ergänzungen zur Verfügung und freuen sich auf Ihre interessierte Teilnahme.  


Dr. Philipp Röser und Prof. Dr. Regina Lorenz-Krause stellen neues Buch vor


Wie können Menschenrechte in der heutigen Medizin beschrieben werden? Wo sind diese gefährdet und wie kann man sie schützen. Stehen Ethik und Wertschöpfung im Konflikt? Diese und weitere Fragen der medizinischen Ethik wurden in einer spannenden Ringvorlesung von Experten aus Medizin, Ökonomie, Politik und Gesellschaft beantwortet.

Nun ist zu dieser Reihe ein Buch erschienen, dass die Beiträge der Ringvorlesung bündelt und weitere Perspektiven der medizinischen und pflegerischen Ethik thematisiert. Gunter Geiger und Dr. Marco Bonacker haben sich dabei bemüht, Grenzfragen der aktuellen medizinethischen Debatte in all ihrer Komplexität abzubilden, um den gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurs zu bereichern.

Zur Vorstellung am 04. November konnte Philipp Rösler als Mediziner, ehemaliger Gesundheitsminister und Vertreter des Weltwirtschaftsforums gewonnen werden. Zusammen mit Frau Prof. Dr. Lorenz Krause warf er einen Blick auf die Gesamtthematik des Buches und konnte in seinem Impulsreferat deutlich machen, warum die Frage der Menschenrechte gerade in der heutigen politischen Debatte so wichtig ist. Aus Sicht einer Pflegewissenschaftlerin konnte Frau Prof. Lorenz-Krause auf die Notwendigkeit der weiteren Professionalisierung der Pflege hinweisen. Die mehr als 60 geladenen Gäste aus Politik und dem Gesundheitsbereich hatten danach die Gelegenheit zur Diskussion und brachten eigenen Perspektiven und Standpunkte in die Debatte ein.

Schließlich zog die Verlegerin, Frau Barbara Budrich, ein positives Fazit zur Veranstaltung, die zeigte, wie groß das Interesse gerade an medizinethischen Fragen sei und wie wichtig es ist, diese offen zu diskutieren. 

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